Wie in Kapitel 3.1 gezeigt, beruhen klassische Transaktionskonzepte darauf, die Aktionen der Transaktionen in eine serialisierbare Historie zu bringen. Die meisten fortgeschrittenen Systeme gewichten hingegen auf die eine oder andere Weise die Serialisierbarkeit geringer. Wofür wird diese Serialisierbarkeit überhaupt gebraucht?
Von den im oben erwähnten Kapitel aufgeführten vier klassischen Eigenschaften einer Transaktion (ACID) beruhen, wie bereits gezeigt wurde, in klassischen Konzepten zwei auf der Serialisierbarkeit: Konsistenz und Isolation. Isolation ist bekanntermaßen in Entwicklungsumgebungen nur eingeschränkt erwünscht, zur Erhaltung der Konsistenz bieten sich in ConceptBase andere Möglichkeiten als die Serialisierbarkeit. Inwiefern diese Transaktionseigenschaften aufgeben werden, zeigen die nächsten beiden Unterkapitel. Vorher soll aber noch kurz darauf eingegangen werden, wie die beiden anderen Eigenschaften sichergestellt werden können.
auch nicht vorgesehen. Im Rahmen der Dauerhaftigkeit muß also nur beachtet werden, daß erfolgreich abgeschlossene Transaktionen nicht mehr zurückgesetzt werden dürfen. Zudem sollte das Transaktionskonzept die spätere Einführung einer Recovery--Komponente nicht von vorneherein unmöglich machen.